REISE DURCH DIE GESCHICHTE

BAYERN, DIE WIEGE DER BIERKULTUR


Die Wittelsbacher Herrscher haben die Geschicke Bayerns und weite Teile Europas entscheidend geprägt. Neben großen Leistungen in Politik und Kunst geht die gesamte bayerische Bierkultur wesentlich auf sie zurück. Sie haben Standards in der Braukunst gesetzt, die bis heute der Maßstab für echtes Bier sind und sind unauslöschlich mit der Kulturgeschichte des Bieres verbunden.

REISE DURCH DIE GESCHICHTE

BAYERN, DIE WIEGE DER BIERKULTUR


Die Wittelsbacher Herrscher haben die Geschicke Bayerns und weite Teile Europas entscheidend geprägt. Neben großen Leistungen in Politik und Kunst geht die gesamte bayerische Bierkultur wesentlich auf sie zurück. Sie haben Standards in der Braukunst gesetzt, die bis heute der Maßstab für echtes Bier sind und sind unauslöschlich mit der Kulturgeschichte des Bieres verbunden.

1260

GRÜNDUNG DER FAMILIENBRAUEREI

VON HERZOG LUDWIG II, DEM STRENGEN


Herzog Ludwig II. „der Strenge" regierte ab 1253 in Oberbayern. Er machte München zu seiner Residenz und gründete 1260 die erste Brauerei des Hauses Wittelsbach in Münchens Altem Hof. Übrigens: Seinen Beinamen „der Strenge" verdankt er einem tragischen Irrtum. Er verdächtigte seine erste Frau fälschlicherweise des Ehebruchs und ließ sie hinrichten. Als er seinen Irrtum begriff, ließ er zur Buße das Kloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck errichten, wo die König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg heute ihren Sitz hat.

1260

GRÜNDUNG DER FAMILIENBRAUEREI

VON HERZOG LUDWIG II, DEM STRENGEN


Herzog Ludwig II. „der Strenge" regierte ab 1253 in Oberbayern. Er machte München zu seiner Residenz und gründete 1260 die erste Brauerei des Hauses Wittelsbach in Münchens Altem Hof. Übrigens: Seinen Beinamen „der Strenge" verdankt er einem tragischen Irrtum. Er verdächtigte seine erste Frau fälschlicherweise des Ehebruchs und ließ sie hinrichten. Als er seinen Irrtum begriff, ließ er zur Buße das Kloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck errichten, wo die König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg heute ihren Sitz hat.

1516

DAS BAYERISCHE REINHEITSGEBOT

ERLASSEN VON HERZOG WILHELM IV


Zur Regierungszeit von Wilhelm IV. und seinem Bruder Ludwig X. war Bier ein wichtiges Nahrungsmittel. Allerdings war es als Produkt noch nicht klar definiert. Es wurden unterschiedliche, teilweise berauschende, Rohstoffe verwendet. Das bis heute gültige Reinheitsgebot definierte das Produkt Bier erstmals klar als ein Getränk aus Gerste, Hopfen und Wasser. Mit diesem echten Lebensmittelgesetz, das die Heilpflanze Hopfen als einziges Gewürz zuließ, wurden vorher verwendete giftige und bedenkliche Zutaten ausgeschlossen. Die Limitierung auf Gerste schützte zudem in dieser Zeit immer wiederkehrender Hungersnöte das Brotgetreide Weizen vor den Brauern. Als Teil der der staatlichen Ordnung wurden mit dem Reinheitsgebot außerdem Brauzeiten und Bierpreis festgelegt, was den bayerischen Bürgern sichere Qualität für den Preis garantierte.

1577 - 1777

SICHERUNG DES WEIßBIERMONOPOLS

DURCH MAXIMILIAN I, KURFÜRST VON BAYERN


Etwa 100 Jahre nach Erlass des Reinheitsgebotes erwarb Herzog Maximilian, später Kurfürst Maximilian I, das letzte Altrecht zur Produktion von obergärigem Weizenbier. Zwar war dies den meisten Teilen Bayerns noch verboten, aber mit visionärem Weitblick erkannte er, welche wirtschaftliche Chance sich damit bot. Durch Erwerb der damals einzigen Weißbierbrauerei sicherte er auf elegante Weise das Weißbiermonopol für die Wittelsbacher. Ein äußerst ertragreiches Monopol. Denn da Weißbier - übrigens nach den als „weißen Brauhäusern“ bezeichneten Weizenbier-Brauereien benannt - bei höheren Temperaturen herstellbar ist, konnte Bier nun trotz Brauverbot für Lagerbiere von Georgi 23.4. bis Michaeli 29.9. ganzjährig gebraut werden. Mit zentralem Einkauf und exakten Qualitätsvorgaben für alle seine (letztlich 40!) Weißbierbrauereien legte Maximilian zudem den Grundstein für ein qualitätsgesichertes Lizenzsystem im Brauereiwesen.

1810

MÜNCHNER OKTOBERFEST

ETABLIERT VON KÖNIG LUDWIG I.


König Ludwig I ging als einer der größten Förderer von Kunst und Architektur in die bayerische Geschichte ein. 1810 wurde seine Hochzeit mit Therese von Sachsen-Hildburghausen über eine Woche lang in ganz München ausgiebig gefeiert. Auf der nach der Braut benannten „Theresienwiese” fand am 17. Oktober als Höhe-und Schlusspunkt ein Pferderennen statt. Im Mittelpunkt, Start und Ziel markierend, das Zelt für die königliche Familie. Etwa 50.000 begeisterte Zuschauer konsumierten allein an diesem Tag 350 hl Bier. Dieses erste Oktoberfest ließ Ludwig I nun jedes Jahr wiederholen und baute es zum Nationalfest aus, um die Integration der neuen Landesteile Bayerns und die Völkerverbindung zu feiern. Heute gehört es längst untrennbar zur bayerischen Geselligkeitskultur.

1810

MÜNCHNER OKTOBERFEST

ETABLIERT VON KÖNIG LUDWIG I.


König Ludwig I ging als einer der größten Förderer von Kunst und Architektur in die bayerische Geschichte ein. 1810 wurde seine Hochzeit mit Therese von Sachsen-Hildburghausen über eine Woche lang in ganz München ausgiebig gefeiert. Auf der nach der Braut benannten „Theresienwiese” fand am 17. Oktober als Höhe-und Schlusspunkt ein Pferderennen statt. Im Mittelpunkt, Start und Ziel markierend, das Zelt für die königliche Familie. Etwa 50.000 begeisterte Zuschauer konsumierten allein an diesem Tag 350 hl Bier. Dieses erste Oktoberfest ließ Ludwig I nun jedes Jahr wiederholen und baute es zum Nationalfest aus, um die Integration der neuen Landesteile Bayerns und die Völkerverbindung zu feiern. Heute gehört es längst untrennbar zur bayerischen Geselligkeitskultur.

1812

DIE BIERGARTENKULTUR

ERWECKT VON MAX I JOSEF, KÖNIG VON BAYERN


Max I. Joseph war der erste der großen bayerischen Könige. Biergärten waren zu dieser Zeit nur die Plätze über Kellern, die Brauer zur kühlen Bierlagerung gebaut hatten. Die Flächen über diesen Bierkellern wurden zur besseren Kühlung mit großen schattenspenden Bäumen bepflanzt. Als die Brauer begannen, dort auch Bier zu verkaufen, gab es Beschwerden der Gastronomie. König Max gestattete diesen Ausschank aus den Kellern unter der Auflage, dass die Bevölkerung ihre Speisen mitbringen durften. Mit der offiziellen Anerkennung dieser wilden Biergärten sicherte König Max sich für alle Zeiten einen Platz im Herzen des Volkes.

OktoberfestPaulaner

1868

INNOVATIVES BRAUWESEN

GEGRÜNDET VON KÖNIG LUDWIG II.


König Ludwig II. wird meist in einem Atemzug mit den berühmten bayerischen Märchenschlössern genannt. Allerdings hat er nicht nur Bayerns Architektur und Kultur bereichert, sondern auch bedeutenden technischen Innovationen den Weg geebnet. In seine Regierungszeit fallen die Gründungen der Brauwissenschaftlichen Fakultät als Teil der königlichen Polytechnischen Schule in München, heute TU München, eine der Elite-Universitäten Deutschlands. Hier wurden u.a. Brau- und Lebensmittel-technologie gelehrt und Theorien der Kältetechnik vorgestellt, die schließlich ermöglichten, unabhängig von Jahreszeit und Wetter stabiles Bier zu brauen.

1868

INNOVATIVES BRAUWESEN

GEGRÜNDET VON KÖNIG LUDWIG II.


König Ludwig II. wird meist in einem Atemzug mit den berühmten bayerischen Märchenschlössern genannt. Allerdings hat er nicht nur Bayerns Architektur und Kultur bereichert, sondern auch bedeutenden technischen Innovationen den Weg geebnet. In seine Regierungszeit fallen die Gründungen der Brauwissenschaftlichen Fakultät als Teil der königlichen Polytechnischen Schule in München, heute TU München, eine der Elite-Universitäten Deutschlands. Hier wurden u.a. Brau- und Lebensmittel-technologie gelehrt und Theorien der Kältetechnik vorgestellt, die schließlich ermöglichten, unabhängig von Jahreszeit und Wetter stabiles Bier zu brauen.

Kaltenberg

SEIT 1975

HAUS KÖNIGLICHER MARKEN

GEGRÜNDET VON PRINZ LUITPOLD VON BAYERN


Als Prinz Luitpold von Bayern mit 25 Jahren die Leitung der Schlossbrauerei Kaltenberg übernahm, entschied er sich gegen den Trend dazu, ein dunkles Bier, wie in königlicher Zeit, herzustellen. Er lag richtig: „König Ludwig Dunkel“ avancierte schnell zum Kultbier. Um modernen Biertrinkern auch weitere Geschmacksrichtungen für besten Genuss zu bieten, entwickelte er weitere Biersorten, immer auf Grundlage familiärer Brautradition und Rezepturen. Längst wird Prinz Luitpold nicht nur als Botschafter seiner Biere international geschätzt, sondern auch als Gründer des Kaltenberger Ritterturniers, das heute weltweit größte seiner Art.

Das ist unsere Mission